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MINTec Schule
Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage

Berichte

  • "Talent im Land" - Stipendium für Marouan Abarriche und Yannick Nzogang Moumbé

    Talent im LandUnsere Schüler Marouan Abarriche und Yannick Nzogang Moumbé haben am 14. November 2018 aus den Händen der Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann im Neuen Schloss in Stuttgart ihre Aufnahmeurkunden für das Stipendienprogramm "Talent im Land" erhalten...

    Das von der Baden-Württemberg Stiftung und der Robert Bosch Stiftung getragene Programm fördert begabte Schülerinnen und Schüler aus Baden-Württemberg auf dem Weg zum Abitur. Marouan Abarriche und Yannick Nzogang Mombé hatten sich auf die Empfehlung ihrer Lehrer hin bei "Talent im Land" beworben und wurden von einer unabhängigen Jury zur Aufnahme in das Programm vorgeschlagen.

    Das Programm hat am 1. September begonnen und bietet ein monatliches Stipendium, persönliche Beratung sowie Stipendiatentreffen, Seminare und weitere Bildungsangebote.

    Im Rahmen einer Festveranstaltung im Neuen Schloss in Stuttgart wurden beide Schüler mit 49 weiteren neuen Talenten feierlich in das Programm aufgenommen und bekamen ihre Urkunden von der Kultusministerin persönlich überreicht.

    Die Lehrer und Schüler des Friedrich-Eugens-Gymnasium gratulieren herzlich zu dieser Auszeichnung.

    Weitere Informationen zum Programm "Talent im Land" gibt Florian Löthe oder finden sich unter →www.talentimland.de.

     
  • Informationen für Grundschuleltern

    Wenn Sie ihr Kind für das Schuljahr 2019/2020 am FEG anmelden wollen, haben Sie die Möglichkeit, die Schule vorher kennenzulernen...

    An diesen Terminen können Sie die Schule und ihr Profil kennenlernen:

    • Infoabend für Grundschuleltern: Donnerstag, 07.02.2019 um 19.30 Uhr im Foyer
    • Tag der offenen Tür: Freitag, 22.02.2019 von 15 bis 18.30 Uhr

    Weitere Informationen: → Info für Grundschuleltern

     
  • Ereignisse im November und Dezember 2018

    Lesen Sie hier mehr über den Besuch unserer französischen Gäste aus Metz, die Wettbewerbe am FEG, den Besuch der 10b im Rahmen des NwT-Unterrichts in der Pathologie (Klinikum Stuttgart), die Kooperation mit den Grundschulen, die Jahresschrift 2017/ 18, das Herbstfest 2018...

    Unsere französischen Gäste aus Metz sind da!

    Vom 28. November bis 5. Dezember erkunden 20 französische Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Neuntklässlern des FEG Stuttgart und Umgebung. Untergebracht sind sie in den Familien ihrer Austauschpartner und begleitet werden sie - auch dieses Jahr wieder - von ihren Lehrerinnen Désirée Hafner und Valérie Vigreux.

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    Am Donnerstag fand ein Begrüßungsempfang im Stuttgarter Rathaus statt. Auf dem Programm stehen neben anderen Aktivitäten ein Tagesausflug nach Esslingen, die Besichtigung des Stuttgarter Flughafens und die Teilnahme am Schulleben.

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    Wir freuen uns sehr, schon zum 16. Male Jugendliche aus Metz bei uns empfangen zu dürfen!

     

    Wettbewerbe am FEG

    Die Teilnahme der Schülerinnen und Schüler an den verschiedensten naturwissenschaftlichen Wettbewerben dieses Schuljahr ist wirklich beachtlich!

    Vierzehn Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 nahmen am Experimentalwettbewerb "Chemie im Alltag: das Experiment!" des Landes Baden-Württemberg teil. Bei diesem Wettbewerb ging es darum unterschiedliche Aufgaben experimentell zu lösen. Aber experimentelles Geschick allein reichte für die Teilnahme nicht aus. Alle durchgeführten Versuche mussten dokumentiert werden. Die beteiligten Schülerinnen und Schüler haben deshalb viel in ihrer freien Zeit geforscht, so dass an einigen Wochenenden und Herbstferien Chemie-Experimente auf dem Programm standen.

    Eine Schülerin der Klasse 10 hat sich in den Herbstferien an die anspruchsvollen Aufgaben des Wettbewerbs "Chemie - die stimmt" (Chemieolympiade für Schüler der Klassen 8 bis 10) herangewagt. Dazu musste die Schülerin theoretische Aufgaben bzw. Fragestellungen zum Thema Chemie lösen. Nachdem die Schülerin in der Schulzeit an den Aufgaben noch weiter knobeln konnte, kam dann schon wieder die Abgabe ihrer Dokumentationen. Die Fachlehrerin darf diese nun kontrollieren und danach die Ergebnisse an die Jury weiterleiten.

    Fünfzig Schülerinnen und Schüler wagten sich an den "heureka-Wettbewerb". Dazu wurde in einer Unterrichtsstunde Wissen über "Mensch und Natur 2018" in Form eines Multiple Choice Tests abgefragt. Die Entscheidungen zu den Fragen "Mensch und Tier", "Natur und Umwelt" und "Technik und Fortschritt" konnten oft nicht so einfach getroffen werden.

    Im Moment laufen die Vorbereitungen für die "Internationale JuniorScienceOlympiade 2019" mit der Abgabe der Aufgaben für die erste Runde im Januar. Bis März laufen die Aktionen für die erfolgreiche Teilnahme am Bundesumweltwettbewerb. Gleichzeitig wird dieses Schuljahr schon für die Wettbewerbe "Schüler experimentieren" bzw. "Jugend forscht" trainiert.

    Wir halten Sie auf dem laufenden und freuen uns sehr über das Engagement und den Einsatz der Schülerinnen und Schüler.

     

    Besuch der 10b in der Pathologie 

    Im Rahmen des NwT-Unterrichts hatten dreizehn Schülerinnen und Schüler zusammen mit ihrer Lehrerin die Möglichkeit erhalten die Abteilung Pathologie im Klinikum Stuttgart zu besuchen. Die NwT-Gruppe hatte im Unterricht zu dieser Zeit gerade das Modul Forensik. Die Bedeutung der Forensik und die wissenschaftlichen Arbeitsweisen auf diesem Gebiet wurde gleich zu beginn durch einen gut verständlichen Vortrag des leitenden Arztes den Schülerinnen und Schülern näher gebracht. An diesem Tag erhielten die Schülerinnen und Schüler sogar noch direkte Einblicke in die Laborarbeit. Höhepunkt war aber sicherlich der Moment als wir zusammen mit dem Arzt den Sektionssaal betraten...

    Der führende Arzt lobte die NwT-Gruppe vom FEG, so dass hoffentlich noch mehr zehnte Klassen diese Gelegenheit bekommen werden. Ein Bericht einer Schülerin über diesen Besuch wird noch auf der homepage veröffentlicht. In Forensik sind weitere Exkursionen geplant und wir werden Sie gerne über diese Exkursionen informieren.

     

    Kooperation mit den Grundschulen - Hospitation und Gespräch

    Was erwartet die Schülerinnen und Schüler beim Wechsel von der Grundschule auf das Gymnasium? Was wird am FEG von ihnen erwartet? Welche Kenntnisse und Kompetenzen bringen sie bereits aus den Grundschulen mit? Mit diesen Fragen beschäftigte sich am Montag, den 26. November 2018, eine Gruppe von FEG Lehrerinnen und Lehrern gemeinsam mit zwölf Kolleginnen von den Grundschulen.

    Zunächst besuchten die Grundschullehrerinnen den Mathe-, Deutsch- und Englischunterricht unserer 5. Klassen. Anschließend gab es Gelegenheit zum Austausch über Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Schularten. Neben Fragen der Didaktik und Methodik, stand die gemeinsame Gestaltung eines gelungenen Übergangs von den Grundschulen auf die weiterführende Schule im Fokus der Gespräche. Herr Wilking betonte den hohen Stellenwert einer intensiven Zusammenarbeit für einen sanften Einstieg der Fünftklässlerinnen und Fünftklässler am FEG. Beim Thema Schulwahl wurde auch die Bedeutung der Grundschulempfehlungen und Beratungsgespräche diskutiert.

    Um einen aktuellen Einblick in die Arbeit der Grundschulen zu erhalten, werden FEG-Lehrkräfte im April den Unterricht der 4. Klassen an der Franz-Schubert-Schule besuchen. Weitere Einladungen der beteiligten Grundschulen wurden ausgesprochen und wir freuen uns über die Intensivierung der schulübergreifenden Zusammenarbeit.

     

    Jahresschrift 2017/ 18

    Die neue FEG-Jahresschrift 2017/ 18 ist pünktlich zum Herbstfest erschienen! Spannende Berichte in Wort und Bild geben Einblick in das bunte Schulleben innerhalb und außerhalb des FEG. Dank zahlreicher Artikel von Schülern, Lehrern, Eltern und Ehemaligen bildet die Jahresschrift ein Gesamtbild aller FEGler ab. Aus den musischen Fächern Musik und Bildende Kunst stammen dieses Jahr die Motive unserer Umschlagseiten.

     

    Herbstfest 2018

    Das FEG zeigte sich beim Herbstfest einmal mehr von seiner besten Seite: bunt geschmückt mit Herbstlaub, Drachen und Kürbissen, voller Leben und Musik.

    Herbstfest18 1Für das leibliche Wohl sorgte die Klassenstufe 9 mit ihrem London Café, aber auch Waffeln, Hot Dogs, Kürbissuppe und Cocktails wurden angeboten. Geisterbahn, Jahrmarkt, Casino, NERF, Spiele in der Turnhalle, Karaoke, Glücksrad und das allseits beliebte Bobbycar-Rennen boten Spaß und Spannung, die Chöre und InstrumentalgruppenHerbstfest18 3des FEG den musikalischen Rahmen. Das Fußballmatch Eltern gegen Lehrer um den Dupper-Cup, das die Lehrer mit 4 : 3 für sich entscheiden konnten, war Schluss- und Höhepunkt des Herbstfests - nur in der Weinlaube im Schülerhaus hatte man noch deutlich länger Zeit für schöne Gespräche zwischen Ehemaligen, Eltern und Lehrerinnen und Lehrern.

     

weitere Berichte

Berichte über

  • Exkursion ins Schülerlabor Tübingen
  • Sporttag
  • Sommerfest
  • Einschulungsfeier der neuen Fünftklässler
  • Betriebsbesichtigungen
  • Indienfahrt

Exkursionen

Exkursion ins Schülerlabor Tübingen

Der 2-stündige Biologie-Kurs der jetzigen Kursstufe 2 machte eine Exkursion ins neurologische Schülerlabor der Universität Tübingen. Dort bekommen die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit die Arbeit in einem Labor kennenzulernen. Außerdem können dort Versuche durchgeführt werden, die an der Schule aus verschiedenen- zum Beispiel zeitlichen- Gründen nicht möglich sind.

Nach unserer Ankunft teilten wir uns in kleine Gruppen auf und wählten unsere Versuche. Im Laufe des Tages durften wir verschiedenen neurologische Experimente durchführen, dabei wurden wir jeweils von einem Student betreut. Man befasste sich unter anderem mit motorischem Lernen, dem Gehör oder elektrischen Fischen.

Am Nachmittag stellten wir, nach einer kleinen Pizzapause, jeweils den anderen Gruppen unsere Versuchsergebnisse in einer Power-Point-Präsentation vor. Am späten Nachmittag ging es dann für uns wieder heim nach Stuttgart.

Während der Exkursion haben wir einige neue Erfahrungen gemacht, viel im Umgang mit Laborgeräten gelernt und uns wurde die Arbeit der Biologen näher gebracht.

 

Sporttag

Ein Sporttag und dann Dosenwerfen?

Neben den klassischen Disziplinen wie Sprint, Sprung, Wurf und Lauf konnte am Sporttag des Friedrich-Eugens-Gymnasium 2018 jeder seine Muskeln spielen lassen - ob bei Geschicklichkeitsübungen, bei kreativen Aufgaben, bei Wissensralleys, oder auch den klassischen Fußball- und Volleyballturnieren. Auch Völkerball, Pantherball und Hockey gab es.

Ja, wo bleiben denn da die traditionellen Anforderungen wie sie etwa bei den Bundesjugendspielen mit Weiten-, Höhen- und Zeittabellen gemessen werden?

Nun, das FEG geht eben andere Wege. Unkonventionelle Wege. So sollte der Sporttag ganz im Zeichen der Gemeinschaft stehen. Jeder Schüler wurde integriert und motiviert mit Aufgaben, die teils von den Schülern selber, teils von den Lehrern erdacht und umgesetzt wurden. Eine kreative Vielfalt, die die Gemeinschaft des FEG und die Freude an der Bewegung der Schüler gestärkt hat.

In dieser Form war der Sporttag ein Novum für das FEG und ein voller Erfolg, der im nächsten Schuljahr auf jeden Fall in die zweite Runde gehen wird. Man hört aber von SMV und Sportfachschaft, dass es einige Verbesserungen geben soll: Preise für herausragende oder ganz besondere Leistungen etwa, mehr "Challenges" mit noch höherem Anspruch und auch mehr große Turniere! Seid gespannt!

Also liebe Schüler überlegt euch schon jetzt: Bei welcher Challenge werdet ihr im nächsten Jahr für eure Klasse Punkte ergattern? Mit welchem Team werdet ihr bei welchem Turnier teilnehmen? Wann werdet ihr die Trainingspläne in der Klassengemeinschaft festlegen?

Vielen Dank bei allen Helferinnen und Helfern für diesen tollen Tag.

Eure SMV/ Sportfachschaft

 

Sommerfest

Sommerfest mIn diesem Jahr war uns beim Sommerfest am 24.07.2018 wieder einmal Petrus wohlgesonnen.

Wie immer standen das gemütliche Miteinander und die lockeren Gespräche beim Hock auf dem Schulhof, bei Speis und Trank, im Mittelpunkt.

Den Schlusspunkt setzte die SMV mit der Verleihung der Goldenen Kreide sowie den Bildern des Jahres.

Wir danken herzlich allen, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben, darunter besonders den Elternvertretern Alexandra Aicheler und Tim Gleue sowie den Eltern unserer Schülerinnen und Schüler!


Einschulungsfeier der neuen Fünftklässler

Am 10. September 2018 war es so weit: 44 Mädchen und 46 Jungen wurden feierlich bei uns am Friedrich-Eugens-Gymnasium aufgenommen.

Den Auftakt zur Begrüßungsfeier in der FEG-Halle machte der Unterstufenchor der 6. Klassen unter der Leitung von Florian Löthe und Christian Rehm. Im Anschluss begrüßte unser Schulleiter Dr. Stefan Wilking die neuen Fünftklässler und ihre Familien und stellte ihnen die Vertreter der Schulgemeinschaft vor. Von Seiten der SMV richteten die Schülersprecher Gesche Schmidt, Paul Nieman und Luca Monte einige Worte an ihre neuen Mitschüler.

Die Aufregung und Spannung der neuen Fünftklässler stieg, als Stefan Wilking ihnen aus der Erzählung "Das Glück ist ein Fisch" von Melba Escobar de Nogales vorlas. Die Erzählung handelt vom jungen Pedro, der auf einer Insel das für ihn bis dahin noch unbekannte Meer für sich entdeckt. In Anlehnung an diese Geschichte überreichte Herr Wilking allen neuen FEGlern eine Murmel, die das Glitzern des Meeres und der Fische in sich trägt. Sie soll den Schülern Glück bringen.

Von ihren neuen Klassenlehrern erhielten die Schüler zur Begrüßung eine Sonnenblume in strahlendem FEG-Gelb und gingen dann gemeinsam mit ihren Klassenpaten aus den 9. Klassen in ihre Klassenzimmer.

Während die Fünftklässler ihre erste Klassenlehrerstunde am Gymnasium erlebten, informierte Stefan Wilking die Eltern darüber, wie das FEG den Übergang von der Grundschule auf die weiterführende Schule gestaltet und so den neuen Fünftklässlern den Einstieg am Gymnasium erleichtert. Auch Herr Gleue, der Vorsitzende des Elternbeirats, sprach mögliche Sorgen der Eltern an und betonte die gute Zusammenarbeit zwischen Schulleitung, Kollegium und Elternschaft am FEG.

Beim anschließenden Stehempfang der 9. Klassen hatten die Eltern die Gelegenheit zum Austausch und genossen den traumhaften Spätsommernachmittag bei Kaffee und Kuchen.

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 Wir freuen uns über den frischen Wind am FEG und wünschen allen Fünftklässlern einen guten Start!

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Betriebsbesichtigung der Kursstufe

"Vielen Dank, dass Sie uns den Einblick in dieses Unternehmen ermöglicht haben!"- Einen Einblick in ein ausgewähltes regionales Unternehmen erhalten unsere Schülerinnen und Schüler der Kursstufe. Am Wandertag haben Sie die Möglichkeit in Kleingruppen BMB, BOSCH, DAIMLER, FESTO, FICHTNER, KÄRCHER, MAHLE oder PORSCHE zu besuchen.

MIt einem vielfältigen Angebot sollen die Betriebsbesichtigungen für die jungen Erwachsenen, neben dem BoGy-Praktikum, eine weitere Hilfe zur Berufsorientierung sein:

- professionelle Präsentationen zum Unternehmen und den weltweiten Standorten

- Führungen durch Produktion oder Ausbildungsstätte

- Tipps zum Berufseinstieg (manchmal auch beim gemeinsamen Mittagessen)

- direkter Kontakt zu Mitarbeitern, Auszubildenden oder Studenten dualer Studiengänge.

Vielleicht gelingt damit auch eine Attraktivitätssteigerung der MINT-Bereiche (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik)- insbesondere für unsere Schülerinnen.

Eine Betriebsbesichtigung mit einer Werkführung verbindet gleichzeitig die theoretischen Inhalte des Bildungsplans mit der Praxis. Vor allem werden die Inhalte der Fächer Geographie, Wirtschaft und NwT direkt erfahrbar: Technisierung, Mechanisierung, moderne Produktionskonzepte (z. B. Just-in-time), der Einsatz von Robotern oder die Digitalisierung in der Industrie. Auch aktuelle Themen können im Unterricht vertieft und kritisch betrachtet werden: Wie sieht die Mobilität der Zukunft aus? Was bedeutet Industrie 4.0, was bedeutet eine direkte Verzahnung von Mensch und Maschine? Wie können nachhaltige Konzepte in der Industrie aussehen? Nicht zuletzt können die Schülerinnen und Schüler erfahren, wie wichtig eine Materialprüfung ist oder welche Projekte es im Bereich der Erneuerbaren Energien gibt.

Die Intensivierung der Bildungspartnerschaften zu PORSCHE und FICHTNER (siehe Bildungspartnerschaften) sowie eine direkte Verzahnung der Betriebe mit dem Unterricht sind weitere Ziele.

 

Indienfahrt

Unter der Leitung von Frau König und Herrn Natterer ist eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern des FEGs seit dem 15.10.18 in Indien.

Am 2.11.18 kommen die Schülerinnen und Schüler zusammen mit Frau König und Herrn Natterer wieder zurück nach Stuttgart.

Näheres zur Indienfahrt 2018 erfahren Sie dann auf unserer homepage. Die Bilder der Indienfahrt 2018 sehen Sie unter "Unterricht und Aktivitäten/ Galerie".

Allgemeine Informationen zum Indienaustausch erhalten Sie unter Außerunterrichtliches.

Fächer

"Sprache ist der Schlüssel zur Welt", heißt es im Bildungsplan 2016 für das Gymnasium, nach dem wir das Fach Deutsch am FEG unterrichten. Auch im digitalen Zeitalter eröffnet sie den Zugang zur Wirklichkeit. Über die Erweiterung unserer sprachlichen Kompetenz bilden wir Menschen unsere Identität aus und integrieren uns in soziale Zusammenhänge. Unsere Fantasie entwickelt sich über zunehmende ästhetische Kompetenz. Diese Erkenntnisse begründen die herausgehobene Bedeutung des Deutschunterrichts.

Leseverstehen und der Erwerb einer mündlichen und schriftlichen Ausdrucksfähigkeit machen den Kern des Faches aus. Die hier vermittelten Fähigkeiten und Kenntnisse sind für alle anderen schulischen Fächer und für den weiteren Bildungs- und Berufsweg von Bedeutung.

Im Literaturunterricht erfahren die Schülerinnen und Schüler die künstlerische Gestaltung von Lebenslagen, Problemen etc. Im Umgang mit Texten entwickelt sich Sensibilität und Empathie. Literatur bietet darüber hinaus Gelegenheit, vergangene wie gegenwärtige Gesellschaften zu verstehen und kritisch zu hinterfragen. Der Deutschunterricht bietet daher auch Orientierung in der zunehmend komplexer werdenden Informationsgesellschaft.

Am FEG tragen wir der Tatsache, dass auch Kinder mit Rechtschreibproblemen das Gymnasium besuchen, in der fünften Klasse mit einer freiwilligen LRS-Förderstunde am Nachmittag Rechnung. In Klasse 8 teilen wir die Klasse in einer Deutschstunde, um Aufsatzschulung und Leseverstehen im Hinblick auf die Oberstufe zu intensivieren.

Zudem kooperieren wir mit dem Stuttgarter Jugendtheater JES, um Kinder über Besuche von Aufführungen und theaterpädagogische Vor- und Nachbereitung das Theater näherzubringen. Nicht nur unsere beiden Theatergruppen profitieren von dieser Kooperation, auch wir Kolleginnen und Kollegen erweitern so unser Methodenrepertoire.

Die Anforderungen in den modernen Fremdsprachen sind vielfältiger Art. So ist es im Englischen erforderlich, die Schüler frühzeitig und eingehend mit Fertigkeiten wie Lese- und Hörverstehen, Kommunikation, Präsentation und Meditation (Sprachmittlung) vertraut zu machen. Literarische Werke und Filme werden ebenso analysiert wie Statistiken, Karikaturen und Bilder. Dabei dürfen jedoch grundlegende Anforderungen wie die Sprachrichtigkeit ("He, she, it - das `s`muss mit!") und die Erarbeitung eines umfangreichen und differenzierten Wortschatzes (Englisch ist mit rund 600.000 Wörtern die Sprache mit dem größten Wortschatz) nicht vernachlässigt werden.

Allgemeine Informationen zur Londonfahrt erhalten Sie unter → Außerunterrichtliches.

An Französisch führt am FEG buchstäblich kein Weg vorbei: Alle Schülerinnen und Schüler lernen es als zweite Fremdsprache ab Klasse 6. Das hat verschiedene Vorteile: zum einen muss die Klasse nicht schon zu einem so frühen Zeitpunkt für den Sprachunterricht geteilt werden, sondern kann länger (bis zur 8. Klasse, wenn die Gabelung in NwT und Latein kommt) im Klassenverband unterrichtet werden, zum anderen ist es - kurz gesagt - einfach wunderbar, Französisch zu können! Es gibt so viele gute Gründe für das Erlernen der französischen Sprache, dass es den Rahmen sprengen würde, sie hier in aller Ausführlichkeit zu beschreiben. Ein paar sollen aber doch genannt werden:

  • Wer Französisch kann, hat ideale Voraussetzungen, um weitere romanische Sprachen zu erlernen -sowohl in Bezug auf die Grammatik als auch in Bezug auf die Lexik.
  • Wer Französisch kann, kommt auch in vielen anderen Teilen der Welt besser zurecht.
  • Wer Französisch kann, verbessert seine Berufschancen.
  • Wer Französisch kann, erfährt eine Bereicherung in menschlicher und kultureller Hinsicht, bekommt Einblicke in historische Gegebenheiten und macht sich gleichzeitig fit für die Zukunft.

Wie lernen unsere Schülerinnen und Schüler am FEG Französisch kennen?

Neben regelmäßigen Exkursionen ins Theater, Kino, nach Strasbourg oder auch Verdun laden wir jedes Jahr das France Mobil ein, einen Tag bei uns Halt zu machen.

Eine enge, über viele Jahre gewachsene Partnerschaft verbindet uns zudem mit unserer Austauschschule in Metz. Im Rahmen dieses Austauschs können Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse eine Woche lang den Alltag einer französischen Familie erleben.

Wir bieten Latein als dritte Fremdsprache ab Klasse 8 an. In Klasse 10 haben die Schülerinnen und Schüler dann die Möglichkeit, die Latinums-Prüfung abzulegen. Auch heute noch ist das Latinum oder zumindest der Nachweis von Lateinkenntnissen Voraussetzung für einige Studiengänge.

Der spät beginnende Lateinunterricht bietet die Möglichkeit, die Sprache an interessanten, ansprechenden und inhaltlich anspruchsvolleren Texten, die beispielsweise aus den Gebieten der Geschichte, Philosophie, Politik, Theologie und Mythologie stammen, zu lernen. Außerdem begegnen den Schülerinnen und Schülern vielfältige Textsorten wie Reden, wissenschaftliche Texten, Briefe und auch lateinische Lyrik. Der intensive Umgang mit der Sprache, ihrer Struktur und ihrem Wortschatz führt Schülerinnen und Schüler zu einem besseren Verständnis der deutschen Sprache, sowie der Fremdsprachen Englisch und Französisch.

Exkursionen zu Ausgrabungsstätten und Museen lassen die römische Vergangenheit unserer Region für die Schülerinnen und Schüler lebendig und erlebbar werden.

Der Geschichtsunterricht am FEG soll den Schülerinnen und Schülern in das Bewusstsein rufen, dass der Mensch und die ihn umgebende Welt nur aus der Geschichte zu erklären und zu begreifen sind.

Im Geschichtsunterricht soll die Urteilsfähigkeit geschult sowie Toleranz und Offenheit in unserer pluralistischen und demokratischen Gesellschaft gefördert werden.

Unsere Schule führt im Rahmen des Fachs Geschichte verschiedene außerunterrichtliche Veranstaltungen durch. So lernen die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7 bei einer Exkursion Esslingen als Beispiel einer mittelalterlichen Stadt kennen.

Anschaulich wird Geschichte durch Besuche des Hauses der deutschen Geschichte. Auch die Einladung von Zeitzeugen trägt dazu bei, die Vergangenheit besser zu verstehen und aus dieser zu lernen.

Wer von Religion keine Ahnung hat, glaubt am Ende alles...

... davon sind wir Religionslehrerinnen und -lehrer am FEG überzeugt. Religion kann Lebenshilfe sein, wenn es einem mies geht? Religion soll fähig machen, den eigenen Standpunkt im Leben zu finden und "Stammtischparolen" kritisch zu hinterfragen. Deshalb wollen wir Schülerinnen und Schüler stark machen für das Leben.

Wir beginnen mit einfachen Grundlagen in der Unterstufe:

  • Warum haben Leute einen Fisch auf dem Auto - welches Bekenntnis steckt darin?
  • Was ist das für ein Land, in dem Jesus lebte? Warum ist dort heute kein Frieden?

Wer im Bibelfußball gut ist, findet schnell die richtigen Stellen in der Heiligen Schrift, zum Beispiel auch seinen Taufspruch und andere Worte, die einen durch das Leben begleiten können.

  • Warum feiern wir Weihnachten? Warum Ostern? Und was ist eigentlich Pfingsten?
  • Ist Evangelisch gleich wie Katholisch? Wir besuchen Kirchen in unserer Umgebung.
  • Was glauben eigentlich Juden und Muslime?

Dazu besuchen wir die Stuttgarter Synagoge und eine Moschee und in der Mittelstufe angelangt, heißt es zum Beispiel:

  • Sehnsucht ja, Sucht nein - Kids stärken fürs Leben. Bin ich smartphonesüchtig? Test per App.

Wir fragen:

  • Was hat Jesus wirklich gesagt? Wie lautet seine Kernbotschaft in einem Satz?

In der Oberstufe müsste das Fach eigentlich "Theologie" heißen. Uns interessiert:

  • Ist der "kategorische Imperativ" Immanuel Kants dasselbe wie die "Goldene Regel"?
  • Was leistet der Utilitarismus?
  • Kann man als Physiker an Gott glauben? Oder warum ist die Mathematik die Königin der Wissenschaften? Wie verhalten sich Chaostheorie und der Schöpfungsglauben zueinander?...

Glauben macht stark und hilft viele "Heilsbotschaften" zu hinterfragen. Religion ist Standbein, gibt Orientierung und macht frei!

Ethik als Fach zu bezeichnen, trifft nicht den Kern.

Ethik ist vielmehr das ständige Lösen von Problemem.

Es geht um Probleme, die jeden von uns jeden Tag betreffen und um manche, die uns hoffentlich nie betreffen werden.

Wir am FEG experimentieren mit Gedanken, wir tauschen uns darüber aus und wir bleiben auf dem Boden der Tatsachen!

  • Wie werde ich glückliche - mit wenig oder viel Geld?
  • Welchen Kaffee oder welchen Tee - Fair-Trade, Bio oder möglichst billig?
  • Habe ich wirklich 400 Freunde, wenn ich sie auf Facebook habe?
  • Wie sollten wir mit fremden Kulturen und Menschen umgehen? 

Wir hinterfragen scheinbar alltägliche Zusammenhänge.

Wir denken kritisch.

Wir philosophieren über Gott und die Welt.

Wir lernen logisches Denken, gemeinsames Konfliktlösen, komplexe Zusammenhänge verstehen und uns selber besser kennen.

Wir können uns orientieren im Leben! Das ist Ethik am FEG!

Die Schulbildung trägt eine wesentlichen Teil dazu bei, die Schülerinnen und Schüler zu politisch mündigen Bürgern zu bilden. Von ihnen wird unsere Zukunft gestaltet und getragen. Die Schülerinnen und Schüler werden zu demokratischem Denken und Handeln befähigt und ermutigt. Die Bedeutung, die der politschen Bildung für die Demokratie beigemessen wird, zeigt sich auch darin, dass Gemeinschaftskunde nach der Landesverfassung ordentliches Lehrfach in allen Schulen ist (Art. 21 Abs. 2 Verfassung des Landes Baden-Württemberg).

Der sozial verantwortlich handelnde Mensch steht im Mittelpunkt unserer politischen Bildung. Dabei wird in besonderem Maße auf Toleranz und Wertevielfalt einer offenen Schule geachtet und damit ein Beitrag dazu geleistet, dass unsere Schülerinnen und Schüler am Ende ihrer Schullaufbahn als mündige, kritisch denkende und in Freiheit handelnde Persönlichkeiten in eine vielfältige Gesellschaft entlassen werden, die sie positiv zu gestalten im Stande sind.

An unserer Schule hat das Fach Wirtschaft eine lange Tradition: Bereits seit dem Jahre 2004 wird das Fach in Kooperation mit anderen Innenstadtgymnasien als Prüfungsfach im Abitur angeboten und wurde seither in unserem Haus durchgehend unterrichtet.

Wir haben die Wichtigkeit der ökonomischen Bildung erkannt und diese ab Klassenstufe 8 eng in den Gemeinschaftskundeunterricht eingebunden.

Mit dem Schuljahr 2018/ 19 bekommt das Fach Wirtschaft nun auch im Bildungsplan eine zentrale Bedeutung und zwar mit der Einführung des Faches "Wirtschaft/ Berufs- und Studienorientierung".

In der Kursstufe haben die Schülerinnen und Schüler weiterhin die Möglichkeit, im Neigungsfach Wirtschaft ihr Abitur abzulegen.

Über den Unterricht hinaus

Am FEG werden die Schülerinnen und Schüler über das Fach Wirtschaft bei der Berufs- und Studienorientierung nicht nur über den Unterricht gebildet und informiert, auch eine enge Betreuung im Rahmen des Praktikums ermöglicht es den Schülerinnen und Schülern, in die Berufswelt einzutauchen. Wir betreuen den Studientag und darüber hinaus erhalten unsere Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, über "Studienbotschafter" der Universitäten Stuttgart und Tübingen in unserem Hause wertvolle Informationen zur Planung ihres Ausbildungsweges zu bekommen.

Mathematik hat eine zentrale Bedeutung für Ausbildung, Beruf und Wissenschaft. Von A wie Agrarwissenschaften bis Z wie Zahnmedizin, überall kommt Mathematik vor.

Anderseits leistet Mathematik auch einen hohen Beitrag zur Allgemeinbildung: Das Streben der Menschen nach zahlenmäßigem Erfassen der Umwelt und das zweckfreie Erkunden von Zusammenhängen, von Strukturen, das sind wesentliche Aspekte, die die Menschheit seit jeher beschäftigt hat.

Alle Wissenschaften benutzen die Sprache und die Kalküle der Mathematik. Mathematische Denkweisen fördern die Abstraktionsfähigkeit und das schlussfolgernde Argumentieren.

Für uns am FEG steht dabei immer im Vordergrund, das Interesse an der Mathematik zu wecken. Schülerinnen und Schüler sollen Freude am Entdecken, am Konstruieren von Gedankenmodellen und am Problemlösen haben und Mathematik als eine spannende und kreative Tätigkeit erfahren.

"Heureka - ich hab`s gefunden!" drückt die Hochstimmung aus, die ein mathematischer junger Forscher empfindet, wenn er ein Problem gelöst hat. Diese Erfahrung möglichst vielen Schülerinnen und Schülern zuteil werden zu lassen, gelingt uns durch einen lebendigen Unterricht, in dem wir auf die unterschiedlichen Fähigkeiten und Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler eingehen.

In den Klassen 5 und 7 wird eine Stunde pro Woche in halber Klassenstärke unterrichtet. Dies bietet die besondere Möglichkeit, individuell auf die Schülerinnen und Schüler einzugehen: durch Unterstützung bei Schwierigkeiten, durch Herausforderung mit kniffligeren Aufgaben bei besonderem Interesse.

Der Vertiefungskurs Mathematik in der Kursstufe gehört am FEG zum ständigen Angebot, das auch gerne gewählt wird. Hier beschäftigen wir uns mit anspruchsvolleren mathematischen Inhalten und Methoden. Davon profitieren alle Abiturientinnen und Abiturienten, bei denen Mathematik in der späteren Laufbahn bzw. Ausbildung eine hohe Bedeutung hat.

Zusammenarbeit, Austausch und Absprachen innerhalb der Fachschaft sind für uns am FEG selbstverständlich und wirken sich entsprechend positiv auf unseren Unterricht aus.

Über den Unterricht hinaus:

Wir freuen uns über die regelmäßige Teilnahme zahlreicher Schülerinnen und Schüler an Mathematikwettbewerben wie beispielsweise "Problem des Monats", "Känguru-Wettbewerb", "Mathematik ohne Grenzen".

Jedes Jahr stellen sich Teams der Kursstufe den Herausforderungen am "Tag der Mathematik" in Stuttgart und Tübingen, nicht selten mit beachtlichem Erfolg.

Die Physik beschreibt, "was die Welt im Innersten zusammenhält" (Goethe).

Schon in der siebten Klasse begeben sich die Schülerinnen und Schüler mit Hilfe der Physik auf die Suche nach diesen Wahrheiten. So wird gutes Fundament für die folgenden Jahre geschaffen. Vor allem der Zugang zu Problemstellungen des Alltags und die Anknüpfung an die Erfahrungswelt der Schülerinnen und Schüler erleichtern diesen Einstieg. Ein Schwerpunkt auf Experimente vertieft das Gelernte. Eine zusätzliche Physikstunde in der siebten Klasse sorgt hier für ein gutes Fundament.

Didaktisch wird eine Bündelung und Vernetzung zahlreicher Kompetenzen angestrebt, vor allem:

  • das praktische und theoretische Angehen naturwissenschaftlicher Fragestellungen
  • das strukturierte Vorgehen und die erkenntnisbasierte Argumentation beim Herangehen an physikalische Phänomene
  • die Anwendung des Prinzips von Galileo Galilei durch Aufstellen einer These, Überprüfung durch ein Experiment und die anschließende Bestätigung oder Falsifizierung der Ausgangsthese
  • die Modellbildung zur Beschreibung von Beobachtungen
  • das Erschließen von Zusammenhängen und Ausdrücken derselben als Formel

Der hohe Stellenwert der Physik bei den Schülerinnen und Schülern bestätigt sich jedes Jahr durch hohe Übergangsquoten in die 2- und 4-stündigen Physikkurse der Oberstufe.

» Wie schaffen es Fische im Wasser zu schweben? Wo steckt die Energie in den Pflanzen? Was hat ein Regenwurm mit einer Müllrecyclinganlage gemeinsam? «
Bio am FEG
Bio am FEG
» Wir unterrichten BNT in Kl.5/6 aus einer Hand: dadurch können wir diese Fragen naturwissenschaftlich vernetzt beantworten. «
» Wir kombinieren seltene Exponate einer altehrwürdigen Biologiesammlung ... «
Bio am FEG
Bio am FEG
» ... mit modernem Unterricht, bei dem die SuS mit ihren eigenen Entdeckungen im Mittelpunkt stehen. «
» Eine zusätzliche Stunde mit biochemischen Inhalten in Kl. 10 gibt unseren SuS in Kl.10 Orientierung für die Kurswahl in den Naturwissenschaften... «
Bio am FEG
Bio am FEG
» ... und bereitet sie inhaltlich gut auf die Kursstufe vor. «
» Biologie ist die Lehre des Lebens. Die verschiedensten Tiere stehen in unserer Aquarium-AG im Mittelpunkt. «
Bio am FEG
Bio am FEG
» Selbst die tollste Schule muss über ihren Tellerrand schauen: wir arbeiten mit Pro Familia regelmäßig zusammen und gehen zu Schülerlaboren. «
 

Wenn ich mich dazu entschließe, meine wunderschöne Küchenplatte aus Marmor lieber nicht mit dem Essigreiniger zu putzen, weil sie sonst kaputt geht und den Essigreiniger lieber zum Entfernen von Kalkflecken verwende, benötige ich dazu fundierte Kenntnisse über den Aufbau und die Umwandlung von Stoffen. Auch das Wissen über die Stoffeigenschaften ermöglichen mir eine kritische Beurteilung von Zeitungsartikeln und einen verantwortungsvollen Umgang mit unseren Ressourcen.

Wir möchten unseren Schülerinnen und Schülern dabei helfen, sich die kindliche Neugier darüber zu bewahren, wissen zu wollen, was hinter all den Dingen steckt und all diese Warum-Fragen zu beantworten. Warum löscht Wasser keinen Fettbrand? Warum kleben Klebstoffe und warum wäscht Seife? Diese und viele weitere Fragestellungen werden wir im Chemieunterricht behandeln.

Wer beim Essen des morgendlichen Müslis an die Brown`sche Bewegung der Fettteilchen in der Milch denkt, beim Zähneputzen an den Reaktionsmechanismus zur Herstellung des Kunststoffs der Zahnbürste, beim Kuchenbacken an das dabei entstehende Kohlenstoffdioxid und bei der Salatsoße an die bei der Zubereitung entstehende Emulsion, der hat es verstanden! Chemie ist überall!

In Klasse 8 schulen wir das Verständnis für den Umgang mit Gefahrstoffen. Stoffe sowie Stoffumwandlungen sind zentrale Themen insbesondere im Anfangsunterricht. Besonders hier wie auch in den weiterführenden Klassen ist uns der Alltagsbezug sowie die Veranschaulichung durch Modelle und Experimente wichtig. Die Schülerinnen und Schüler werden schrittweise ans Experimentieren herangeführt und lernen dabei die verschiedenen Sicherheitshinweise umzusetzen. Unsere Fachräume mit den zugehörigen Ausstattungen ermöglichen einen handlungsorientierten Unterricht. Versuche zur Klärung bestimmter Problemstellungen können von den Schülerinnen und Schülern selbstständig in kleinen Gruppen gelöst werden. Dabei werden auch soziale Kompetenzen und das verantwortungsbewusste Handeln geschult.

In Klasse 9 lernen die Schülerinnen und Schüler unter anderem weitere Modelle wie die Atommodelle und das Periodensystem genauer kennen.

Die organische Chemie mit zahlreichen Alltagsbezügen ist ein wichtiges Thema in Klasse 10. Unsere Schülerinnen und Schüler können beispielsweise anhand ihres Wissens über einfache Kohlenwasserstoffe wie den Alkanen fundiert begründen, welchen Antrieb ein Auto haben sollte.

Am FEG kann der Chemieunterricht in der Kursstufe sowohl zwei- als auch vierstündig belegt werden. Themen wie Kunststoffe oder Säure-Base-Reaktionen sind nur Beispiele aus vielen weiteren interessanten Inhalten. Aufbauend auf den chemischen Grundlagen können viele industrielle Prozesse kennengelernt und beurteilt werden. Exkursionen zu Betrieben und die Möglichkeit der Teilnahme an Wettbewerben erweitern den Unterricht.

Wir als Fachschaft Chemie sehen es als unsere Aufgabe an, unseren Schülerinnen und Schülern einen verantwortungsbewussten und reflektierten Umgang mit ihrer Umgebung zu vermitteln und werden in unseren Schülerinnen und Schülern die Begeisterung für unser Fach entflammen.

NwT bedeutet Naturwissenschaft und Technik. In diesem Fach, das es am FEG seit 2005 und in ganz Baden-Württemberg seit 2007 gibt, steht die lebensnahe, praktische und vernetzende Herangehensweise an technische Fragestellungen im Mittelpunkt. Herausforderungen, z. B. etwas schwimmen oder fliegen zu lassen, werden nicht einfach mit dem Schlagwort "Dichte" beantwortet, sondern zuerst experimentell erforscht und dann danach eine Regel, Formel oder ein Gesetz daraus abgeleitet.

Klasse 8, Bewegung und Bionik: Anhand eines selbst gebauten Modell-Segelboots werden die Themen Stabilität, Schwerpunkt, Konstruktion, Navigation, Strömungen, Wetter etc. praktisch erfahren und theoretisch vertieft.

NWT1

Klasse 9: Zeit, Schall und Lärm, Messen, Steuern, Regeln. Im Modul Zeit geht es um Zeitmessung, die Bedeutung von Zeit auf die belebte und unbelebte Umwelt und die Relativität von Zeit. Das Modul Schall und Lärm beschäftigt sich mit Musikinstrumenten, Schallphysik, Schallisolation und der Bedeutung von Schall im Tierreich. Über das Thema der Hörhilfen wird auch die Medizintechnik kurz gestreift. Bei Messen, Steuern, Regeln stehen technische Steuerungs- und Regelvorgänge im Mittelpunkt, die mit einfachen Transistorschaltungen technisch umgesetzt werden. In diesem Rahmen wird auch das System MecLab von Festo eingesetzt.

NWT2

Klasse 10: Forensik, zerstörungsfreie Materialprüfung, Erneuerbare Energien. In Forensik lernen die Schülerinnen und Schüler die Grundlagen kriminalistischer Arbeit anhand verschiedener Verfahren wie der Schrifterkennung, Phantombilder oder dem DNA-Fingerabdruck praktisch und theoretisch kennen. Das Modul zerstörungsfreie Materialprüfung beinhaltet verschiedene Testverfahren wie Eindring-, Magnet-, Ultraschall-, Röntgen- und Thermografieprüfung, die praktisch durchgeführt und deren theoretischer Hintergrund daran erarbeitet wird. Bei den Erneuerbaren Energien werden anhand des Kohlenstoffkreislaufs die Folgen der Nutzung fossiler Rohstoffe aufgezeigt und unter dem Thema der erneuerbaren Energien im Praktikum eine Farbstoffsolarzelle (Grätzelzelle) gebaut und getestet.

NWT3

geoWas hat mein Handy mit dem Artensterben im Amazonas-Regenwald zu tun?

Wird aus Deutschlands Wäldern mal eine Wüste werden?

Und werden in Stuttgart bald nur noch selbstfahrende E-Autos unterwegs sein?

Solche und viele andere Fragen werden im Fach Geographie aufgegriffen: Es geht darum, unsere Erde als Raum des menschlichen Lebens und Handelns kennenzulernen. Ausgehend von Süddeutschland in der Unterstufe lernen wir nach und nach verschiedene Regionen auf der ganzen Welt kennen. Dabei begegnen uns fremde Kulturen, faszinierende natürliche Phänomene, aber auch große, aktuelle Probleme wie Klimawandel oder das globale Bevölkerungswachstum. Im Mittelpunkt des Geographieunterrichts steht, wie der Mensch seine Umwelt gestaltet und von ihr beeinflusst wird. So lernen wir, wie wir unser Leben und Handeln nachhaltig gestalten können.

Gerüstet mit GPS, Kompass, Karten oder Atlas und unterstützt durch digitale Medien wollen wir die Geheimnisse der Erde gemeinsam lüften. Neben kleineren Exkursionen wie z. B. zum Deutschen Wetterdienst geht es vor allem in der Kursstufe raus in die Welt.

Die Bedeutung der Informatik in der heutigen vernetzten Welt ist unumstritten. Mündige Bürger und zukünftige Entscheidungsträger sollen daher über eine Informatik-Allgemeinbildung verfügen. Neben dem in Klasse 7 neu eingeführtem Pflichtfach Informatik bieten sich für unsere Schülerinnen und Schüler vielfältige Möglichkeiten sich mit diesen wichtigen und spannenden Themen zu beschäftigen:

  • Die Medienbildung in Klasse 5 wird durch zwei Lehrkräfte betreut. Hier wird ein Grundstein für die Nutzung verschiedener Medien in Schule und Alltag gelegt. Zusätzlich können die Fünftklässler in der Junior-Forscher-AG lernen Roboter zu programmieren.
  • Die Informatik in Klasse 7 führt als benoteter Pflichtunterricht in verschiedene Informatikbereiche ein, z. B. die Programmierung, Vernetzung und Kryptographie. Diese Kenntnisse werden hier am FEG in Klasse 9 vertieft und erweitert.
  • In Klasse 10 bereitet eine Informatik-AG auf den Oberstufenunterricht vor.
  • Informatik in der Kursstufe: Die Informatik als Wahlfach in der Kursstufe ist regelmäßiger Bestandteil des Angebots am FEG. Hier wird neben der Programmierung auch der wissenschaftliche Aspekt der Informatik hervorgehoben. Auch eine mündliche Abiturprüfung kann in der Informatik abgelegt werden.

Bildende Kunst am FEG

kunstsehen, wahrnehmen, erleben, gestalten, experimentieren, fühlen, malen, ausprobieren, tasten, begreifen, zeichnen, assoziieren, modellieren, klecksen, forschen, staunen, drucken, untersuchen, beschreiben, hören, schmecken, dokumentieren, fotografieren, filmen, bauen, erkennen...

Bildende Kunst als ganzheitliches Fach regt zum Arbeiten mit allen Sinnen an. Besonders in der heutigen medialen Bilderwelt ist es das Ziel die ästhetische Wahrnehmung zu schärfen, künstlerische Arbeitsprozesse in Gang zu setzen um individuelle Lösungswege finden zu können.

In verschiedenen Arbeitsbereichen wie z. B. Grafik, Malerei, Plastik etc. betätigen sich die Schüler und Schülerinnen sowohl bildnerisch-praktisch als auch reflexiv-theoretisch.

Die Kursstufe (als zwei- oder vierstündiges Fach) bietet die Möglichkeit zu einer vertieften Auseinandersetzung mit dem eigenen künstlerischen Tun sowie mit der Kunstgeschichte anhand vorgegebener Schwerpunktthemen. Das Abitur im Fach Bildende Kunst besteht aus einer gleichwertig fachpraktischen und schriftlichen Prüfung.

 

Musik am FEG

Die Musik am FEG soll die Schülerinenn und Schüler ganzheitlich ansprechen und sie in ihrer Persönlichkeitsentwicklung und Identitätsfindung unterstützen. So steht ein bewusster- aktiver und rezipierender- Umgang mit Musik, eine kulturelle Identiätsbildung und aktives musikalisches Gestalten von Prozessen im Vordergrund. Zusätzlich spielt als notwendige Ergänzung zu den kognitiven "Lern"-Fächern ein wichtige Rolle am FEG. So beginnen wir in Klasse 5 mit drei Stunden Musikunterricht und zusätzlich einer verpflichtenden AG-Stunde in Unterstufenchor oder im Orchester. Dieser ist fest in den Stundenplan integriert und somit auch Teil der Rhythmisierung des Vormittages in der offenen Ganztagesschule.

Weitere Musik-AGs sind die Jazz-Band und der Große Chor, der für Schülerinnen und Schüler ab der 8. Klasse gedacht ist. Alle Ensembles umrahmen und gestalten die Schulfeste, wie den Weihnachtsgottesdienst, den Tag der offenen Tür, oder das Sommer- und Herbstfest. Höhepunkt ist natürlich das große Schulkonzert im Frühsommer.

Neben der "Breitenwirkung" des Pflichtchores für alle haben auch die stärker begabten Schülerinnen und Schüler entsprechende Möglichkeiten am FEG: In Kooperation mit den Nachbarschulen bieten wir in der Kursstufe regelmäßig einen 4-stündigen Neigungskurs an, bei dem Musik auch mit dem Instrument oder mit Gesang in einer fachpraktischen Prüfung zum Abitur zählen kann. Diese Schülerinnen und Schüler, aber auch der Nachwuchs aus der Unter- und Mittelstufe, zeigen ihr solistisches Können an zwei Kammermusikabenden.

Im Unterricht legen wir Wert auf einen handlungsorientierten Zugang, d.h. wo immer es möglich und sinnvoll ist, werden die notwendigen theoretischen Inhalte aus dem praktischen Musizieren und Singen entwickelt. Dazu haben wir chromatische Glockenspiele als Klasseninstrument, aber auch z. B. Cajons (Kistentrommeln) in entsprechender Anzahl und pflegen ein großes und gemischtes Liederrepertoire.

sportDer Sportunterricht leistet einen wichtigen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung unserer Schülerinnen und Schüler. Gemäß dem Bildungsauftrag "Erziehung zum Sport und Erziehung im und durch den Sport" möchten wir unsere eigene Begeisterung für unser Fach an unsere Schülerinnen und Schüler weitergeben und sie zu lebenslangem Sport motivieren.

Neben vielfältigen Bewegungserfahrungen sammeln Schülerinnen und Schüler im Sportunterricht wertvolle Erfahrungen beim Spielen und Wetteifern.

Beim Mannschaftssport erleben die Schülerinnen und Schüler die Bedeutung guter Teamarbeit und lernen ihre eigenen Interessen einem gemeinschaftlichen Ziel unterzuordnen

Beim Geräteturnen, Schwimmen, Tanzen und in der Leichtathletik werden motorische Fähigkeiten weiterentwickelt und die persönliche Leistungsfähigkeit gefördert

Darüber hinaus legen wir großen Wert auf die Erprobung alternativer Sport- und Bewegungsarten, wie z. B. Parkour, Frisbee, Trampolin und Akrobatik

Auch die Wahlpflichtbereiche des Bildungsplans 2016 "Miteinander und gegeneinander kämpfen" sowie "Fahren, Rollen, Gleiten" werden im Rahmen des regulären Sportunterrichts, bei Projekten und im Skischullandheim der 6. Klasse umgesetzt

In den Klassen 5, 6 und in der Kursstufe findet der Sportunterricht koedukativ statt. Die Klassenstufen 7 bis 10 werden aus entwicklungsphysiologischen Gründen in geschlechtergetrennten Gruppen unterrichtet.

Schülerinnen und Schüler, die in der Kursstufe einen Schwerpunkt auf das Fach legen möchten, haben am FEG die Möglichkeit Sport als 4-stündiges Fach zu belegen und das Sportabitur in einer schriftlichen und praktischen Prüfung abzulegen.

Der Sportunterricht findet größtenteils in unserer im Jahr 2014 neu gebauten, hervorragend ausgestatteten FEG-Sporthalle statt. Zusätzlich nutzen wir die Tivoli Sporthalle, das Schul- und Vereinsschwimmbad West und im Sommer den MTV Sportplatz am Kräherwald. In den Stufen 5, 7 und 9 stellt der Schwimmunterricht einen Teil des Pflichtunterrichts dar. In der Kursstufe kann Schwimmen als Individualsportart gewählt werden, oder bleibt im Neigungsfach Sport automatisch Teil des Pflichtkanons.

Über den Unterricht hinaus

Zusammen mit der SMV organisiert die Sportfachschaft jedes Jahr Sportturniere, eine Skitag und einen Sommersporttag, an dem die Klassen in den leichtathletischen Disziplinen und verschiedenen kooperativen Spielen gegen ihre Parallelklassen antreten.

Soziales Lernen

"Soziales Lernen" bedeutet für uns zu lernen in einer Gemeinschaft mit anderen zu leben und zwar in gegenseitiger Toleranz und Achtung. Es bedeutet gleichzeitig für andere Menschen da zu sein und Verantwortung für sie zu übernehmen. Das ist die Voraussetzung für ein freundliches Miteinander und eine entspannte Atmosphäre in den Klassen. Denn nur so können unsere Schüler gemeinsam erfolgreich im Unterricht lernen.

Ein wichtiger Baustein in unserem Programm "Soziales Lernen" ist daher die "Klassenlehrerstunde" in 5 und 6. Ihr Ziel ist es,

  • dass die Persönlichkeit der Schüler gestärkt, Selbstvertrauen, aber auch Kritikfähigkeit aufgebaut wird.
  • dass die Klassengemeinschaft wächst und eine gute und freundliche Atmospähre schon von Anfang an entsteht und auch aufrechterhalten wird.
  • dass sich die Schüler Regeln geben, die für einen respektvollen Umgang miteinander sorgen und ihnen helfen, Konflikte auf friedliche Weise zu lösen; dass sie aber auch lernen Sorgen und Nöte der Mitschüler zu erkennen und die Bereitschaft zur Hilfe entwickeln.
  • dass sie in einem Klassenrat eigene Probleme ansprechen und diskutieren können und diese dann versuchen gemeinsam zu lösen.

Gleichzeitig bereiten wir die Schüler mit dem Programm "Soziales Lernen" auch darauf vor, Verantwortung in der Schule für andere zu übernehmen, z. B.

  • in Klasse 6 beim Tischdienst im Schülerhaus oder in 8 durch den Verkauf von Essensmarken
  • in Klasse 9 sind die Schüler für die Bewirtung beim Schulveranstaltungen verantwortlich, übernehmen Partnerschaften für die "Fünfer" und engagieren sich als Schülermentoren in der Ganztagesschule
  • in Klasse 10 folgt das Sozialpraktikum in einer sozialen Einrichtung

Sozialpraktikum

Im Gegensatz zum BoGy geht es beim Sozialpraktikum darum, Einblicke in andere Lebenswelten zu bekommen. Durch die einwöchige Mitarbeit in sozialen Einrichtungen treffen unsere Schülerinnen und Schüler auf Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind oder in schwierigen Verhältnissen leben. Viele Schülerinnen und Schüler arbeiten mit alten oder kranken Menschen oder kümmern sich um Obdachlose. Oftmals erleben die Jugendlichen während dieser Zeit besondere Begegnungen, die sie in ihrem Alltag so nicht machen würden. In diesem Rahmen gemachte Erfahrungen verändern häufig die Wahrnehmung und die Sicht auf das eigene Leben. Dabei entdecken viele Schülerinnen und Schüler auch neue Seiten an sich. In Zusammenarbeit mit den jeweiligen Religions- und Ethiklehrerinnen und -lehrern wird das Praktikum vor- und nachbereitet, so dass die Jugendlichen genügend Raum haben, um sich über das Erlebte auszutauschen.

Methodentraining am FEG

Zu den wichtigsten Aufgaben der Schule gehört es, die Selbstständigkeit der Schüler zu fördern. Lernen, allein und eigenständig zu arbeiten, ist das eine. Genauso wichtig ist es aber zu lernen, zuammen mit anderen in einem Team zu arbeiten.

Die Voraussetzung dafür schafft ein fächerübergreifendes Methodencurriculum. Es vermittelt den Schülern der Klasse 5- 10 grundlegende Lern- und Arbeitstechniken und macht sie mit den wichtigsten Gesprächs- und Kooperationsformen vertraut. Die Kenntnisse und Fähigkeiten selbstständig oder mit anderen zusammen zu arbeiten, erlernen die Schüler in erster Linie im Fachunterricht. Daneben gibt es aber noch ein Methodentraining in den Klassen 5, 7 und 11, das über den Unterricht der einzelnen Fächer hinausgeht.

So zeigen wir zu Beginn von Klasse 5 unseren Schülern, wie sie Informationen verarbeiten, Lernprozesse gestalten und selbstständig oder in der Gruppe erfolgreich arbeiten. In Klasse 7 steht das Referat im Mittelpunkt und die Fähigkeit zu recherchieren und zu präsentieren. Das Methodentraininig in Klasse 11 bereitet die Schüler auf die Erfordernisse der Kursstufe und das Abitur vor.

Gerade beschäftigt sich eine Arbeitsgruppe mit dem Methodentraining am FEG und überprüft die Ziele, Inhalte und Materialien, um sie den Anforderungen des neuen Bildungsplans anzupassen.

Angebot im Ganztag

I Mittagspause 13.10 bis 14 Uhr (ohne Anmeldung)

Montag bis Donnerstag

  • Lesen und Entspannen in der Schülerbibliothek
  • Toben in der Turnhalle
  • "Ruhige" Spiele im Schülerhaus
  • "Aktive" Spiele im Pausenhof

II Der Nachmittag 14.05 bis 15.35 Uhr (Anmeldung in der ersten Schulwoche unter →feg-stuttgart.de/gts)

Montag

  • Junior-Forscher-AG (Klasse 5)
  • Hausaufgabenbetreuung (Klasse 5-7)

Dienstag

  • Hausaufgabenbetreuung (Klasse 5-7)

Mittwoch

  • Aquarium-AG
  • Basketball-AG
  • Holzwerkstatt
  • Koch-AG
  • Schach-AG
  • Startup für Kids
  • Tischtennis-AG
  • Hausaufgabenbetreuung (Klasse 5-7)

Donnerstag

  • English Reloaded (Klasse 6)
  • Hausaufgabenbetreuung (Klasse 5-7)

Außerunterrichtliches

Austauschprogramme am FEG

Partnerschulen in Frankreich und Indien ermöglichen einen regelmäßigen Schüleraustausch.

Das FEG bietet folgende Austauschprogramme mit Schulen im Ausland:

Klassenstufe 9: Frankreich- Metz (jährlich, jeweils für eine Woche, ca. 20 Teilnehmer)

Klassen 10-11: Indien- Rajasthan (jährlich, jeweils ca. 10 Tage, im Mai Besuch am FEG, im Winter nach Indien; ca. 15 Teilnehmer)

Austauschprogramme am FEG

Frankreich-Austausch

Frankreich

Seit 2003 existiert am FEG der deutsch-französische Schüleraustausch mit dem Collège Philippe de Vigneulles. Jedes Jahr im Herbst empfangen Schülerinnen und Schüler der 9. Klassenstufe französische Collégiens und Collégiennes im Alter von 13 bis 15 Jahren, die sie als Austauschpartner in ihren Familien aufnehmen. Der 1-wöchige Gegenbesuch in Metz findet im darauffolgenden Frühjahr statt.

Während dieser zwei Wochen interkultureller Begegnung erleben die Jugendlichen ein vielfältiges Programm, das ihnen das jeweilige Nachbarland ein Stück näher bringt und einen Einblick in den Alltag ermöglicht - u. a. durch Hospitation im Unterricht, Ausflüge in Metz und Umland, Besuch französischer Manufakturen wie Chocolaterie Batte in Nancy etc.

Kern der Begegnung ist die gemeinsame deutsch-französische Geschichte und deren aktuelle Bedeutung für Europa, die besonders in der Region Lothringen lebendig wird - z. B. durch den Besuch des Centre européen Robert Schuman, der Schlachtfelder und Gedenkstätten von Verdun etc.

 

Indien-Austausch

indienSeit 2009 hat das FEG einen jährlichen Austausch mit der Mayoor School in Ajmer/ Rajasthan (→mayoorschool). Eine sowohl von der Anreise als auch der Kultur so weit von uns entfernte Schule mag ungewöhnlich erscheinen, unsere Erfahrungen waren über die ganze Zeit jedoch durchweg positiv. Vor allem das Erlebnis, zwei Wochen lang Teil einer indischen Familie zu sein, ist etwas, was man im späteren Leben kaum mehr nachholen kann. Und selbstverständlich kommen auch die touristischen Highlights nicht zu kurz.

Hier die Rahmendaten:

  • Teilnehmerzahl: 15
  • Klassenstufen: 10 und KSI
  • Auswahlverfahren: Auf Englisch verfasster Beitrag zum Reiseführer, allgemeine soziale und schulische Eignung (Einschätzung durch Lehrer der Klassenkonferenz)
  • Reisezeit und -dauer: Über die Herbst- oder Weihnachtsferien, zweieinhalb bis drei Wochen
  • Gegenbesuch der Inder im Mai oder Juni des Folgejahres (außerhalb unserer Ferien)
  • Programmpunkte (z. T. wechselnd nach Jahreszeit und Reisegruppe): New Delhi, Agra (Taj Mahal, Fatehpur Sikri), Ranthambore Park, Jaipur (Amber Fort, Hawa Mahal, Jantar Mantar), Rishikesh mit Ganges, Jodhpur, Pushkar (Kamelmarkt)

 

Praktika

Ein einwöchiges Praktikum in einer sozialen Einrichtung (siehe →Soziales Lernen) sensibilisiert unsere Schüler für die Belange anderer Menschen und fördert das Verantwortungsbewusstsein.

In Klasse 10 wird noch das berufsbegleitende Praktikum (→Studium- und Berufsorientierung) durchgeführt.

 

Arbeitsgemeinschaften

Unser musisch begabten Schülerinnen und Schüler können ihr Interesse im Chor, im Orchester, in der Jazz-Band oder in der Theater-AG nachgehen.

Weitere Arbeitsgemeinschaften am FEG: Schülerbücherei, Streitschlichter, Holz-AG, Aquarium-AG

Im Rahmen der offenen Ganztagesschule (→Offene Ganztagesschule) bieten wir folgendes an: →Angebot im Ganztag

Aquarium-AG

Willkommen im Bereich der Aquarium-AG!

Unser kleines Team aus Schülerinnen und Schülern hat es sich zur Aufgabe gemacht, einen kleinen Einblick in das Leben unter Wasser zu gewinnen.

Dazu beherbegt unser Aquarium derzeti verschiedene Fischarten, darunter Neons, Platys, Mollys und am Boden lebende Welse. Darüber hinaus ist die kleine Moschusschildkröte "Nessie" unser prominentester Bewohner. Dank der erfolgreichen Teilnahme einer unserer Klassen am Tigerenten Club konnten wir zudem ein ergänzendes Aufzuchtbecken für junge Fische einrichten. Wer von Euch mehr über die Tiere erfahren möchte, kann natürlich gerne vorbeischauen.

Damit es den Tieren gut geht, gibt es allerdings auch einiges zu tun. Um die Lebensbedingungen im Aquarium optimal zu gestalten, müssen wir das Wasser regelmäßig austauschen und dessen Qualität überprüfen, die Pflanzen und den Boden säubern, sowie die Filteranlagen und das Aquarium selbst wöchentlich reinigen. Dazu treffen wir uns jeden Mittwoch Nachmittag. Der Höhepunkt ist dann die Fütterung.

In unserem aktuellen Team stehen den jungen Mitgliedern nicht nur ein erfahrener Oberstufenschüler mit Rat und Tat zur Seite, sondern wir haben auch einen jungen Experten rund um das Thema Terrarienhaltung für Insekten.

Frisbee-AG

In diesem Schuljahr hat die Frisbee-AG gleich zweimal zugeschlagen! Anscheinend haben sich die regelmäßigen Trainingseinheiten in der FEG-Sporthalle ausgezahlt.

sporttagNach einer ersten Begegnung im vergangenen Herbst gegen das Schlossgymnasium Kirchheim-Teck erfolgte am Freitag, den 29.06.2018, das Rückspiel in Kirchheim. Nach der sechsten Stunde brachen leider nur sechs, aber dafür hochmotivierte Schüler der Frisbee-AG auf, um eine schier endlose S-Bahnfahrt bis an die Grenzen des Nachverkehrsraums anzutreten.

Auf dem weitläufigen Gelände des Schlossgymnasiums fanden zwei Spiele auf einem hervorragenden Rasenplatz statt. Für die FEG-Schüler waren dies die ersten Spielerfahrungen unter freiem Himmel, da das Training normalerweise in der Halle stattfindet. Aber auch der ungewohnte Windeinfluss konnte das FEG-Team nicht beeindrucken. Bei hochsommerlichen Bedingungen zeichnete sich das Team durch große Laufbereitschaft und konzentriertes Verteidigungs- und Angriffsverhalten aus. Nachdem das erste Spiel mit 9:6 Punkten entschieden werden konnte, gewann die FEG-Mannschaft das zweite Spiel sogar noch deutlicher und letztlich sehr souverän mit 9:3.

Holz-AG

Auch dieses Jahr fand die Holz-AG wieder statt - bis zu 15 Schülerinnen und Schüler arbeiteten motiviert und einfallsreich. Dabei entstanden viele verschiedene Projekte, von Autos über Regale und einen "Monsterroller" bis zu Murmelbahnen für den Tag der offenen Tür. Dabei konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit ihren eigenen kreativen Projektideen einbringen.

Wir starteten anfangs mit einer Einführung in den richtigen Gebrauch unseres Werkzeugs und begannen anschließend, erste eigene Projekte umzusetzen. Der Herbst und die Weihnachtszeit waren dann geprägt von kleineren Projekten und den Vorbereitungen für den Tag der offenen Tür, also dem Bau von Murmelbahnen, von denen eine große und mehrere kleine entstanden. Im Frühjahr und im Sommer wurden dann verschiedenste Projekte umgesetzt, von dem oben genannten Roller bis zu vielen Schnitzarbeiten, Schlüsselanhängern und dergleichen.

Roller-AG

Benzinduft und schwarze Fingernägel - die Roller-AG

roller agDie Neuauflage der Roller-AG haben wir in diesem Jahr unserem Schülersprecher und AG-Mitglied Luca Monte zu verdanken, der uns seine Schwalbe nicht ganz uneigennützig als Reparatur- und Forschungsobjekt zur Verfügung gestellt hat. Obwohl das Einstellen von Vergaser und Zündung einer Schwalbe im Prinzip in weniger als einer Stunde zu machen ist, haben wir fast ein halbes Schuljahr damit zugebracht - und zwar gefühlt vor allem damit, festsitzende Schrauben des Lüftergehäuses, Polrads und Motorgehäuses zu lösen. Ein kleiner Zwischenerfolg war uns vergönnt, als die Schwalbe nach Einstellung der Zündung mithilfe des guten alten Hausmittels Bremsenreiniger zum Leben erwachte.

Ein neuer Vergaser ermöglichte uns sogar, ein paar Runden auf dem Schulhof zu drehen. Den genauen Zeitpunkt der Probefahrten kann man bis heute rekonstruieren, da an diesem Tag für die ganze Woche Feinstaubalarm ausgelöst wurde. Das war die schlechte Nachricht - die Dichtungen des Motors waren so hinüber, dass massiv Getriebeöl angesaugt und verbrannt wurde. Also blieb nichts anderes, als den Motor zu spalten und die Dichtungen zu erneuern. Leider endet die Geschichte noch nicht mit einem Happy-End, da ein Fehler beim Zusammenbau dazu führte, dass unser Motor nochmal auseinander muss. Wenigstens sind die Schrauben nun leichtgängig...

Spanisch-AG

Im Schuljahr 2018/ 19 haben Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 und 10 hier die Möglichkeit, eine zusätzliche dritte Fremdsprache zu erlernen. Wir eignen uns Grundlagen des Spanischen an: Redewendungen, Strukturen und natürlich auch ein bißchen Landeskunde.

Tontechnik-AG

Von der Begrüßung der neuen Fünftklässler bis zum Abiball - vom Spotlight bis zum Soundeffekt: Die Technik-AG betreut die Ton- und Lichttechnik der Schulveranstaltungen am FEG. Dazu zählen Theateraufführungen, Konzerte und Feste, aber auch verschiedene Infoveranstaltungen.

 

 

weitere außerunterrichtliche Aktivitäten

Ausflüge, Exkursionen, unser Skischullandheim Klasse 6, die London-Fahrt in Klasse 9, Betriebsbesichtigungen der Kursstufe (siehe →weitere Berichte) und die Studienfahrten der Kursstufe nach Berlin ermöglichen prägende Gemeinschaftserlebnisse.

 

weitere außerunterrichtliche Aktivitäten

London live
london 3 1100

london eyeSeit 1996 gehört im Juli die einwöchige London-Fahrt der Klassenstufe 9 zum festen Bestandteil des FEG-Lebens.

Durch zahlreiche Aktionen im Verlauf des Schuljahres - Kuchenverkauf bei der Begrüßungsfeier der Fünftklässler, beim Herbstfest, am Tag der Offenen Tür - wird die Reisekasse aufgebessert und werden soziale Kompetenzen wie Zuverlässigkeit, Verantwortung und Teamgeist gefördert.

Neben gemeinsamen Stadtrundgängen können die Schüler nach Interesse weitere Programmpunkte wählen und Museen (zum Beispiel Science Museum, British Museum) und Galerien (zum Beispiel Tate Modern, National Gallery) besuchen.

Außerdem werden Tagesausflüge nach Windsor und Eton, in die Docklands, ins Olympiagelände und nach Greenwich sowie nach Hampton Court angeboten.

london 1 500Doch auch die Freizeit kommt nicht zu kurz: Da können die Schüler die faszinierende Großstadt in Kleingruppen entdecken.

Weitere, zum Teil freiwillige Angebote (zum Beispiel Even Song in der Westminster Abbey, historische Zeitmessung im Royal Observatory Greenwich, ein Besuch in Charles Darwins Down House) spiegeln die Schwerpunkte der jeweiligen Begleitlehrer wider.

London verändert sich, erfindet sich ständig neu: Bewährte Attraktionen schließen, neue - wie die Seilbahn in den Docklands - entstehen. Als Highlights haben sich in den letzten Jahren ein Theaterbesuch, die Fahrt mit dem London Eye und die Führung im Wembley Stadium erwiesen.

 

Studium- und Berufsorientierung

Die Berufsorientierung am FEG begleitet die Schülerinnen und Schüler während ihrer Schulzeit durch eine Vielzahl von Maßnahmen und Veranstaltungen. Unterstützend tragen dazu Bildungspartnerschaften mit der Firma Porsche und Fichtner bei (→Bildungspartnerschaften).

Praxiserfahrungen machen die Schülerinnen und Schüler vor allem in Klasse 10 während des Berufspraktikums (BOGY). Nach einem Bewerbungstraining sollen sich die Schülerinnen und Schüler selbstständig einen Praktikumsplatz suchen, der ihren Interessen und Neigungen entspricht. Das einwöchige Praktikum, das erstmals wertvolle Einblicke in das Berufsleben vermitteln soll, wird durch einen Praktikumsbericht abgeschlossen. In der Kursstufe erhalten die Schülerinnen und Schüler durch weitere Veranstaltungen Gelegenheit Informationen und Anstöße für ihre berufliche Zukunft zu erhalten. Dazu gehört der Studieninformationstag an der Hochschule, der Besuch von Berufsmessen, eine individuelle Berufsberatung, ein Orientierungstest sowie Besichtigung von Betrieben. Auch die Einladung von Studienbotschaftern gibt den Schülerinnen und Schülern wichtige Informationen für ihre berufliche Zukunft nach dem Abitur.